Über michBilderReiseberichteVideosPanoramabilderLinksGästebuch

Zulassung von Booten

Für die Zulassung von Wasserfahrzeugen auf dem Bodensee ist in Österreich die Bezirkshaupt- mannschaft Bregenz zuständig.
Tel. 05574 / 4951 / 52052 - Herr Reinhard Gartner

NEU AB SAISON 2018:
Für die Standardverlängerung der Zulassung können die Fahrzeugbesitzer nicht mehr persönlich bei der Bezirkshauptmannschaft Bregenz vorbeikommen.
Nach erfolgter Untersuchung des Wasserfahrzeuges und positiver Beurteilung durch einen Sachverständigen können die Zulassung, der Originalvorführbericht und das Originalwartungsprotokoll des Motors mit dem Antragsformular im Postwege an die Bezirkshauptmannschaft Bregenz übermittelt werden. Natürlich können - falls gewünscht - die gesammelten Unterlagen auch beim Informationsschalter im Erdgeschoss der BH Bregenz (an Arbeitstagen zwischen 07.30 Uhr und 17.00 Uhr durchgehend geöffnet) persönlich oder durch andere Personen abgegeben werden. Eine Vorsprache in der Schifffahrtstelle selbst ist nicht mehr vorgesehen.
Die Zulassungsbesitzerinnen und Zulassungsbesitzer können künftig die Überprüfung frühestens sechs Monate, spätestens jedoch bis einen Monat vor Ablauf der Gültigkeit der Zulassung vornehmen, damit die Verlängerung zeitgerecht bis zum Ablauf der Zulassung erfolgt ist.

> Antragsformular [74 KB] für Zulassungsverlängerung (PDF-Datei)
> Wartungsprotokoll [36 KB] für Bootsmotoren (PDF-Datei)

Sobald die Schifffahrtsstelle die Unterlagen erhalten und geprüft hat, wird sie bei positiver Beurteilung die Verlängerung so rasch als möglich (längstens jedoch innerhalb eines Monats) durchführen und die verlängerte Zulassung samt Prüfplaketten und Rechnung per Post den Kundinnen und Kunden retournieren.
Jene Kundinnen und Kunden, die sich frühzeitig – also mindestens einen Monat (oder früher) vor Auslaufen der befristeten Zulassung – um eine Verlängerung kümmern, haben noch eine gültige Zulassung vorliegen.
Durch die Abgabe der Originalunterlagen für die Verlängerung können diese vorübergehend nicht mitgeführt werden. Nach erfolgter Untersuchung des Wasserfahrzeuges und positiver Beurteilung durch die Sachverständigen erhalten die Kundinnen und Kunden einen Durchschlag des Vorführberichtes ausgehändigt und können diesen als Nachweis mitführen.
Die Seepolizei wurde über diese Vorgehensweise informiert und wird bei allfälligen Kontrollen diese Organisationsänderung berücksichtigen.
Für jene Kundinnen und Kunden, die sich erst sehr knapp vor dem Auslaufen der befristeten Zulassung – also weniger als einen Monat davor - um eine Verlängerung kümmern, besteht die Gefahr, dass während der Zeit der Antragsbearbeitung die noch gültige Zulassung auslaufen könnte. Dies hätte zur Konsequenz, dass bis zur allfälligen Verlängerung der Zulassung kein rechtmäßiger Zustand zur Nutzung der Wasserfahrzeuge vorliegt.
Abgesehen von den standardmäßigen Verlängerungen werden alle anderen Angelegenheiten wie Erstzulassung, Eigentümerwechsel, Eintragung eines neuen Motors, Adressenänderung, Liegeplatzwechsel, usw. wie bisher im Rahmen des Parteienverkehrs abgewickelt.

Rechtsgrundlage
Bodensee-Schifffahrts-Ordnung, BGBl.Nr. 93/1976, Nr. 617/1998, Nr. 538/71, Nr. 59/93 und 203/96

Alle Fahrzeuge mit Maschinenantrieb und Segelfahrzeuge, die mit einem Motor oder mit Wohn-, Koch- oder sanitären Einrichtungen ausgerüstet sind, müssen vor der Inbetriebnahme zugelassen werden. Die Zulassung wird erteilt, wenn das Fahrzeug nach dem Ergebnis einer amtlichen Untersuchung den Vorschriften entspricht. Über die Zulassung wird von der Behörde eine Urkunde (Zulassungsurkunde) erstellt.
Die Zulassung von Vergnügungsfahrzeugen mit Maschinenantrieb erlischt nach drei Jahren. Mit einer Nachuntersuchung durch einen amtlichen Sachverständigen wird die Zulassung um weitere 3 Jahre verlängert.


Zulassungsurkunde
Die Zulassungsurkunde muss mindestens folgende Angaben enthalten:

 

Die Zulassung ist immer an Bord mitzuführen und bei der Nachuntersuchung gemeinsam mit dem letzten Prüfbericht vorzulegen.

< zurück zur Übersicht