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Nachuntersuchung

Am Bodensee zugelassene Fahrzeuge sind in bestimmten Zeitabständen erneut zu untersuchen. Die Fristen für die Nachuntersuchung betragen bei
- Fahrgastschiffen 2 Jahre
- andere Fahrzeuge 3 Jahre (Sonderregelung bei Fischergondeln, Schlauchbooten und Segeljollen)

Achtung: Die Zulassungsfrist darf nicht überschritten werden.

Bei der Nachuntersuchung ist die Zulassung sowie der letzte Prüfbericht vorzulegen. Das Boot muss im betriebsbereiten Zustand (Mindestausrüstung an Bord) sowie unbedingt im Wasser sein. Bei Booten mit Elektro-Installationen und Gasheizgeräten sind die jeweiligen Prüfberichte einer konzessionierten Werkstätte vorzulegen.
> Mindestausrüstung [709 KB] für Boote (PDF-Datei)

Achtung: Auf das Prüfdatum der Feuerlöscher achten (zweijährige Prüffrist).

NEU AB SAISON 2018:
Für die Standardverlängerung der Zulassung können die Fahrzeugbesitzer nicht mehr persönlich bei der Bezirkshauptmannschaft Bregenz vorbeikommen.
Nach erfolgter Untersuchung des Wasserfahrzeuges und positiver Beurteilung durch einen Sachverständigen können die Zulassung, der Originalvorführbericht und das Originalwartungsprotokoll des Motors mit dem Antragsformular im Postwege an die Bezirkshauptmannschaft Bregenz übermittelt werden. Natürlich können - falls gewünscht - die gesammelten Unterlagen auch beim Informationsschalter im Erdgeschoss der BH Bregenz (an Arbeitstagen zwischen 07.30 Uhr und 17.00 Uhr durchgehend geöffnet) persönlich oder durch andere Personen abgegeben werden. Eine Vorsprache in der Schifffahrtstelle selbst ist nicht mehr vorgesehen.
Die Zulassungsbesitzerinnen und Zulassungsbesitzer können künftig die Überprüfung frühestens sechs Monate, spätestens jedoch bis einen Monat vor Ablauf der Gültigkeit der Zulassung vornehmen, damit die Verlängerung zeitgerecht bis zum Ablauf der Zulassung erfolgt ist.

> Antragsformular [74 KB] für Zulassungsverlängerung (PDF-Datei)
> Wartungsprotokoll [36 KB] für Bootsmotoren (PDF-Datei)

Sobald die Schifffahrtsstelle die Unterlagen erhalten und geprüft hat, wird sie bei positiver Beurteilung die Verlängerung so rasch als möglich (längstens jedoch innerhalb eines Monats) durchführen und die verlängerte Zulassung samt Prüfplaketten und Rechnung per Post den Kundinnen und Kunden retournieren.
Jene Kundinnen und Kunden, die sich frühzeitig – also mindestens einen Monat (oder früher) vor Auslaufen der befristeten Zulassung – um eine Verlängerung kümmern, haben noch eine gültige Zulassung vorliegen.
Durch die Abgabe der Originalunterlagen für die Verlängerung können diese vorübergehend nicht mitgeführt werden. Nach erfolgter Untersuchung des Wasserfahrzeuges und positiver Beurteilung durch die Sachverständigen erhalten die Kundinnen und Kunden einen Durchschlag des Vorführberichtes ausgehändigt und können diesen als Nachweis mitführen.
Die Seepolizei wurde über diese Vorgehensweise informiert und wird bei allfälligen Kontrollen diese Organisationsänderung berücksichtigen.
Für jene Kundinnen und Kunden, die sich erst sehr knapp vor dem Auslaufen der befristeten Zulassung – also weniger als einen Monat davor - um eine Verlängerung kümmern, besteht die Gefahr, dass während der Zeit der Antragsbearbeitung die noch gültige Zulassung auslaufen könnte. Dies hätte zur Konsequenz, dass bis zur allfälligen Verlängerung der Zulassung kein rechtmäßiger Zustand zur Nutzung der Wasserfahrzeuge vorliegt.
Abgesehen von den standardmäßigen Verlängerungen werden alle anderen Angelegenheiten wie Erstzulassung, Eigentümerwechsel, Eintragung eines neuen Motors, Adressenänderung, Liegeplatzwechsel, usw. wie bisher im Rahmen des Parteienverkehrs abgewickelt.

Sonderuntersuchung
Nach jeder wesentlichen Veränderung oder Instandsetzung, welche die Festigkeit des Schiffskörpers, die in der Zulassungsurkunde angegebenen baulichen Merkmale oder die Stabilität beeinflusst, muss das Fahrzeug erneut untersucht werden.

Untersuchung von Amts wegen
Ergeben sich Zweifel, ob ein Fahrzeug den Vorschriften entspricht, kann die Behörde von Amts wegen eine Untersuchung anordnen.

Neu ab 01.01.2008:
Sonderregelung bei Motor- und Segelbooten mit einem Außenbordmotor mit einer Antriebsleistung bis maximal 4,41 KW, ohne Wohn-, Koch- oder sanitäre Einrichtungen

Neuzulassung:
Bei den genannten Wasserfahrzeugen wird auf die erstmalige nautisch-technische Untersuchung des Bootes durch einen Bootssachverständigen verzichtet, wenn alle erforderlichen Unterlagen für die Zulassung des Bootes, insbesondere die Konfirmitätserklärung nach der EU-Sportrichtlinie für das Boot sowie den Antriebsmotor, vollständig und ordnungsgemäß vorgelegt werden.

Verlängerung bzw. Neuerteilung von Zulassungsurkunden:
O.a. Boote, deren Motor den Abgasvorschriften (Stufe 1) der BSO oder der EU-Sportbootrichtlinie 2003/44/EG entsprechen, sind künftig nur noch alle 6 Jahre (bisher alle 3 Jahre) durch die von der Behörde bestellten Bootssachverständigen einer nautisch-technischen Untersuchung zu unterziehen. Die nächste anstehende Verlängerung der Zulassungsurkunde (weiterhin alle 3 Jahre erforderlich) ist daher bei diesen Booten nur noch unter der Vorlage der Zulassungsurkunde, des Wartungsprotokolls des Außenbordmotors und, sofern es sich um einen abgastypengeprüften Bootsmotor handelt, unter Vorlage des Protokolls über die Abgasmessung zu beantragen.

Neu ab 01.01.2006 - Wartung
Nach § 13.11 c der Bodensee-Schifffahrts-Ordnung müssen ab 01.01.2006 Otto- und Dieselmotoren, die weder die Stufe 1 noch die Stufe 2 der Abgasvorschriften gemäß Anlage C der BSO erfüllen, anlässlich der Nachuntersuchung nach § 14.04 Abs.1 einer Wartung unterzogen werden. Die Durchführung der Wartungsarbeiten hat innerhalb der letzten 6 Monate vor der Nachuntersuchung zu erfolgen und ist dem Sachverständigen und der Behörde schriftlich vorzuweisen.

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