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Tag 14 -> 15.03.2007

Tag der Abreise
Nach sehr gutem Schlaf stehe ich um 05:50 Uhr auf und gehe auf den Balkon um noch einmal einen Blick auf Havanna zu werfen, die zwei Vögel sind schon wieder quietschlebendig, heute ist es absolut windstill und es gibt eine herrliche Fernsicht. Danach stelle ich mich unter die Dusche und lasse mir bei Gedanken über die letzten 14 Tage das kubanische Wasser das letzte Mal über den Körper rinnen. Inzwischen sind auch die anderen schon wach, Mayra ist schon wieder mit dem herrichten des Frühstücks beschäftigt. Nun heißt es Koffer packen, was ich absolut nicht gerne mache und beim Zusammenlegen der Wäsche so meine Probleme habe. Fritz gibt uns Tipps, wie die Zigarren und Souvenirs zu verpacken sind und hilft mir dabei. Danach gibt es Frühstück und anschließend werden die Koffer mit den restlichen Utensilien vollgestopft.

Abschied von Mayra
Abschiednehmen ist angesagt, wir schleppen unsere Koffer mitsamt dem Vogelkäfig zu unserem Auto und wieder ist es gar nicht so einfach, alles im Kofferraum unterzubringen. Mayra hat uns bis zum Auto begleitet und nach herzlichen Umarmungen, Küsschen und ein Dankeschön für die schönen Tage in Havanna verabschieden wir uns von ihr.

Exakt um 09:15 Uhr starten wir und fahren vorerst auf der Autopista wieder Richtung Havanna Zentrum um dann nach rechts Richtung Playa del Este abzubiegen. Dieser Strassenabschnitt ist uns ja schon gut bekannt und vorerst ist sehr viel Verkehr. Das Vogelkäfig mit den neugierigen Papageien ist auf dem Rücksitz zwischen mir und Joe platziert, die Vögel haben auf jeden Fall mehr Platz als wir zwei auf dem Rücksitz. Die Fahrt führt stets entlang der Küste und die Gegend wird immer öder und verlassener, ist aber jetzt von Bohrtürmen, Tanks, Raffinerien und sonstigen technischen Anlagen gesäumt. Öliger Geruch liegt in der Luft und Ortschaften sind eher seltener, was angesichts der kargen Gegend verständlich ist.

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Matanzas
Kurz vor Matanzas kaufen wir bei einem Strassenhändler Bananen und sind froh, als wir endlich in Mantanzas sind und die Gegend wieder angenehmer wird. Bei der leicht abschüssigen Strasse beim Anfahren von Matanzas ist im Hintergrund ein riesiges Zementwerk zu sehen, die Stadt liegt in einer Bucht und hat einen großen Industriehafen. Bei der Durchfahrt der Stadt sehen wir ein öffentliches Schwimmbad mit einem Restaurant, in dem wir einen Kaffee trinken möchten. Im Restaurant sitzen zwar Leute, es ist aber zur Zeit nicht geöffnet und wir fahren deshalb weiter. Von Matanzas haben wir nicht viel gesehen und kommen danach zur Autopista nach Varadero, die wahrscheinlich die schönste Strasse von ganz Kuba ist. Der Strassenbelag ist absolut in Ordnung, der Mittelstreifen und die Strassenböschungen sind mit wunderschön angelegten Grünanlagen und Palmen geschmückt.

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Varadero
Nach ca. 140 km Autofahrt treffen wir um 12:30 Uhr vor Varadero ein, da wir noch genügend Zeit haben besuchen wir das Ortszentrum, das auf einer langgezogenen Halbinsel liegt und nur mit Bezahlung einer Strassenmaut angefahren werden kann. Hier ist ein absoluter Tourismusboom erkennbar, ein Hotel nach dem anderen säumt die Strasse und den Küstenstreifen. Während wir so gemächlich dahin fahren und die Gegend betrachten, überholt uns ein Pickup-PKW mit einem Haufen Fleisch auf der offenen Ladefläche, unglaublich wie unkompliziert und sorglos hier mit Fleisch umgegangen wird.

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Im Zentrum von Varadero parken wir unser Auto direkt an der Strandstrasse und schauen uns den Strand an. Faszinierend und absolut einmalig ist dieser langgedehnte Sandstrand und übertrifft sogar den wunderschönen Strand von Trinidad. Azurblaues Wasser, weisser Sand und die wunderschönen Palmen lassen unweigerlich das richtige Südsee-Feeling aufkommen, das ganze schaut fast schon kitschig und unwirklich aus. Schade, dass wir hier keinen längeren Aufenthalt eingeplant haben. Noch ganz im Banne dieses wunderschönen Strandes setzen wir uns in eine Strandbar, trinken einen Kaffee und geniessen die Aussicht. Danach suchen wir eine Übernachtungsmöglichkeit für Gerhard, der einen Tag länger in Kuba bleibt als Fritz und Joe und am letzten Tag in der Nähe von Varadero-Flughafen übernachten möchte. Nachdem wir eine günstige Übernachtungsmöglichkeit gefunden haben fahren wir wieder zurück, essen an einem Verkaufsstand noch einen Hamburger und fahren zum Flughafen.

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