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Tag 06 -> 07.03.2007

Zweiter Tag in Trinidad
Ich wache heute um 06:45 Uhr mit sehr schwerem Magen auf und fühle mich matt und lustlos. Schon komisch, erstmals habe ich seit langer Zeit wieder einen längeren Schlaf erwischt und jetzt dies. Beim Frühstück um 07:30 Uhr bring ich kaum einen Bissen hinunter und überlege, ob dies mit dem gestrigen Abendessen zu tun hat. Nach dem Frühstück schlendern Joe und ich ins Zentrum zum Internet-Cafe, die Magenverstimmung habe ich überwunden. Nach Versendung unserer E-Mails und kurzem Blick auf die Neuigkeiten aus dem „Ländle“ tauchen wir noch einmal voller Tatendrang in die Gassen der Altstadt ein, finden jedoch keinen Markt, den sich Fritz und Gerhard anschauen wollen.

Wieder dasselbe Bild, zahlreiche Menschen auf der Strasse und vor den Häusern, nichtstuend oder miteinander plaudernd, einige davon mit dem Versuch, ihre angebotenen Waren an den Mann zu bringen. Wir gehen heute etwas abseits der bevölkerten Strassen und finden bescheidenere, verwinkelte Gassen, wo das Kopfsteinpflaster noch etwas unregelmäßiger ist und die Fassaden abbröckeln und teilweise sogar mit schweren Eichenbalken gestützt werden müssen. Hier ist der Charme des Kolonialstädtchen noch intakt und völlig unaufdringlich.

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Zurück im touristischen Teil der Altstadt werden wir von zwei Kubanern wegen Zigarren angesprochen, was wir dankend ablehnen. An einer Kirche gehen wir vorbei, wo ein paar Gläubige hinter den vergitterten Fenstern der Messfeier folgen und unsere neugierigen Blicke durch das Fenster völlig ignorieren. Vor einem Haus wird alles Mögliche auf der Strasse zum Verkauf angeboten, von der kleinen Holzschraube bis zum gusseisernen Motorblock.

Wieder am Traumstrand
Wir gehen wieder zu unserem Haus zurück und warten auf Fritz und Gerhard, die ebenfalls vergeblich den Markt gesucht haben. Jetzt geht’s mit dem Auto wieder zum Traumstrand vor Trinidad. Hier könnten wir noch tagelang am Strand liegen und so richtig ausspannen und die Seele baumeln lassen. Der Strand ist überwältigend schön und die Ruhe einzigartig, kein Massentourismus wie an anderen Stränden. Der feine Sand mit den wunderschönen Palmen und das grün-blau schimmernde Wasser harmonieren bestens zusammen. Wir bleiben bis 17:15 Uhr, danach fahren wir wieder nach Hause, Fritz und Gerhard versuchen noch einmal vergeblich den Markt im Zentrum zu suchen. Das Abendessen nehmen wir wieder im selben Restaurant wie am ersten Abend ein und spazieren anschließend nach Hause.

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